Bad Krozingen

Schon seit über 40 Jahren existiert in Bad Krozingen eine amnesty-Gruppe. Rein ehrenamtlich unterstützen wir die Menschenrechtsarbeit von amnesty international.

Derzeit beschäftigen wir uns mit der Situation der Menschenrechte beim Abbau seltener Erden in der Demokratischen Republik Kongo und planen verschiedene Aktionen dazu. Eine Einführung in das Thema findet sich hier in englischer Sprache:

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Wir treffen uns monatlich und freuen uns über Interessenten.

Kontakt: badkrozingen (at) amnesty-suedbaden.de

 

Gottesdienst zum Kongo in der Christuskirche Bad Krozingen, 15.03.2020, 10 Uhr

Die amnesty-Gruppe Bad Krozingen gestaltet einen Gottesdienst zur Situation der Menschenrechte beim Abbau seltener Erden in der Demokratischen Republik Kongo.

 

Elektro-Autos als „saubere“ Alternative?
Die Kobalt-Gewinnung in der Demokratische Republik Kongo

Zu diesem Thema wurde am 21.11.2019 im Kino „Joki Bad Krozingen“, angeregt durch die Amnesty International Gruppe Bad Krozingen, der Film „This is Congo“ gezeigt.

In einem Vorspann von Amnesty International waren Kongolesen zu sehen, Erwachsene und Kinder, die in völlig ungesicherten Erdschächten in der Tiefe mit bloßen Händen nach Erzklumpen gruben, um mit deren Verkauf ihr Überleben zu sichern.

Der anschließende Dokumentarfilm von Daniel McCabe aus dem Jahre 2017 zeigte danach eindringlich den brutalen Konflikt im Zusammenhang mit der Ausbeutung der Rohstoffe des Landes.

Neben dem professionellen Abbau von Kobalt als Nebenprodukt von Nickel und Kupfer durch vorwiegend chinesische Firmen entstanden unzählige provisorische Schächte, in denen illegale Förderung durch die notleidende Bevölkerung betrieben wird. Hierdurch sind häufig Unfälle auch mit Todesfolge zu beklagen.

In E-Autos, Handys, Laptops und Tablets werden zukünftig große Mengen von Kobalt benötigt. Allein die Automobilindustrie wird im Jahr 2035 ca. 122.000 Tonnen des Rohstoffs für Akkus der Elektrofahrzeuge benötigen.

Unternehmen die diese Rohstoffe benötigen, sollten dabei unbedingt ihrer menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht in ihren Lieferketten nachkommen. Dies ist eine der Forderungen von Amnesty International neben dem strikten Verbot von Kinderarbeit.

Die Kinobesucher waren betroffen von dieser Thematik und unterstützten AI in seinen Forderungen durch ihre Unterschrift auf den ausgelegten Petitionslisten an VW, Daimler und BMW.


amnesty-Gruppe Bad Krozingen:
oben: Lucia, Corinna, Inge
unten: Tamara, Sven, Stefan

10. März 2020